30.12.2015
Tayrona-Nationalpark – Abhängen
Ich
kann heute ausschlafen, bin aber trotzdem schon um halb sieben auf. Ich organisiere
noch meine Fotos, dann gehe ich zum Frühstück. Ganz allein, bzw. leistet
mir ein süßes Kätzchen Gesellschaft. Ich telefoniere mit meiner Schwester
und meiner Freundin, gehe kurz aufs Zimmer und bummel dann zum Strand. Hier muss
ich leider eine kleine Enttäuschung hinnehmen, denn mein eigentlicher Plan,
einfach den Strand entlang zu laufen stellt sich als nicht machbar
heraus. Das Meer ist sehr aufgewühlt und überspült den schmalen Strand,
der stellenweise voller mittelgroßer Steine ist. Ich setze mich dann eine Weile
einfach an den Ministrand vom Hotel und genieße den Klang der Wellen. Schön.
Allerdings ist es erst 8.00 Uhr und ich beginne zu zweifeln, ob das eine gute
Idee war, im Hotel zu bleiben....
Als ich zurück komme, sitzen schon andere Hiergebliebene beim Frühstück, ich trinke noch einen Kaffee und laufe dann zu den Naturpools. Diese sind enttäuschend, zum einen gibt es derzeit natürlich wenig Wasser, aber auch sonst sind sie nicht so spektakulär schön wie angepriesen. Und weiter laufen kann man da auch nicht.
Um halb elf laufe ich den Trampelpfad neben unserem Haus hoch, komme nach einer Weile an einigen Soldaten vorbei (die hatten wir vorher schon da hoch gehen sehen und haben hier offensichtlich eine kleine Stellung, denn Wäsche hängt zwischen den Bäumen und sogar zwei Schweine laufen da rum) und dann zu einem herrlichen Aussichtspunkt. Dort bleibe ich eine Weile sitzen und genieße den Ausblick. Leider ist es heute sehr bedeckt, blauer Himmel ist nicht zu sehen. Ich laufe noch ein Stück weiter hoch, aber irgendwann ist der Weg schon etwas zugewuchert, deshalb drehe ich lieber wieder um. Anschließend gehe ich nochmal zum Strand, aber viel weiter als heute morgen geht es auch jetzt nicht. Anschließend setze ich mich bei den Naturbecken auf einen großen Stein, höre das Plätschern des Wassers und das Zirpen irgendwelcher Vögel und warte drauf dass ein Jaguar vorbei spaziert. Tiere gibt es hier leider nicht zu sehen, ein paar Coolibris, aber das wars dann auch schon. Bis zum bestellten Mittagessen um 13 Uhr liege ich in der Hängematte, dann gibt's irgendeine gesunde Suppe und Lulu-Saft. Anschließend verziehe ich mich wieder in die Hängematte und döse vor mich hin. Die Zeit vergeht heute Nachmittag trotz faulenzen schneller als heute vormittag, vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich jetzt auf das rumhängen einlassen kann, heute morgen war ich in Gedanken doch zu sehr bei der verpassten Wanderung. Später am Nachmittag gehe ich nochmal zum Meer. Die graue Farbe des Himmels ist fast die des Wassers, die beiden trennt nur eine dunklere Linie am Horizont, und die Brandung tost immer noch recht laut, dass man manchmal denkt, es gewittert.


Silvesterabend
Das Essen ist heute erst für 20.30 Uhr vorgesehen. Wegen Silvester! Eine Stunde vorher versammelt sich die Gruppe nach und nach an der Bar. Und dann schafft es Jörg tatsächlich, die recht gute Stimmung erstmal einzustampfen indem er den Vorschlag macht, in drei Tagen zu dem geplanten Inselausflug nicht wie geplant mit dem Schnellboot sondern mit dem Bus zu fahren. Da er unsere Gruppe inzwischen auch gut genug kennen müsste, muss ihm klar sein, dass wir da nicht einer Meinung sind. Zum Glück wollen noch drei andere mit dem Boot fahren, so dass wir das jetzt wie vorgesehen machen und die Gruppe hat es auch komplett akzeptiert, nur Jörg scheint angefressen. Der Stimmung hat diese völlig überflüssige Diskussion nicht gut getan, beim Essen ist es recht still, was aber auch daran liegt, dass die Wanderer erschöpft sind. So gehen die ersten dann auch schon nach dem Essen ist Bett. Nach und nach verkrümeln sich die meisten, am Ende sitze ich mit Martin und Manfred allein da rum. Hm. Eigentlich habe ich auch keine Lust mehr und da es mir keine Herzensangelegenheit ist, den beiden um Mitternacht um den Hals zu fallen, oder irgendwem sonst von den paar Fremden, beschließe ich spontan, ebenfalls aufs Zimmer und ins Bett zu gehen. Um halb 12 bin ich bereits eingeschlafen....
Als ich zurück komme, sitzen schon andere Hiergebliebene beim Frühstück, ich trinke noch einen Kaffee und laufe dann zu den Naturpools. Diese sind enttäuschend, zum einen gibt es derzeit natürlich wenig Wasser, aber auch sonst sind sie nicht so spektakulär schön wie angepriesen. Und weiter laufen kann man da auch nicht.
Um halb elf laufe ich den Trampelpfad neben unserem Haus hoch, komme nach einer Weile an einigen Soldaten vorbei (die hatten wir vorher schon da hoch gehen sehen und haben hier offensichtlich eine kleine Stellung, denn Wäsche hängt zwischen den Bäumen und sogar zwei Schweine laufen da rum) und dann zu einem herrlichen Aussichtspunkt. Dort bleibe ich eine Weile sitzen und genieße den Ausblick. Leider ist es heute sehr bedeckt, blauer Himmel ist nicht zu sehen. Ich laufe noch ein Stück weiter hoch, aber irgendwann ist der Weg schon etwas zugewuchert, deshalb drehe ich lieber wieder um. Anschließend gehe ich nochmal zum Strand, aber viel weiter als heute morgen geht es auch jetzt nicht. Anschließend setze ich mich bei den Naturbecken auf einen großen Stein, höre das Plätschern des Wassers und das Zirpen irgendwelcher Vögel und warte drauf dass ein Jaguar vorbei spaziert. Tiere gibt es hier leider nicht zu sehen, ein paar Coolibris, aber das wars dann auch schon. Bis zum bestellten Mittagessen um 13 Uhr liege ich in der Hängematte, dann gibt's irgendeine gesunde Suppe und Lulu-Saft. Anschließend verziehe ich mich wieder in die Hängematte und döse vor mich hin. Die Zeit vergeht heute Nachmittag trotz faulenzen schneller als heute vormittag, vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich jetzt auf das rumhängen einlassen kann, heute morgen war ich in Gedanken doch zu sehr bei der verpassten Wanderung. Später am Nachmittag gehe ich nochmal zum Meer. Die graue Farbe des Himmels ist fast die des Wassers, die beiden trennt nur eine dunklere Linie am Horizont, und die Brandung tost immer noch recht laut, dass man manchmal denkt, es gewittert.


Silvesterabend
Das Essen ist heute erst für 20.30 Uhr vorgesehen. Wegen Silvester! Eine Stunde vorher versammelt sich die Gruppe nach und nach an der Bar. Und dann schafft es Jörg tatsächlich, die recht gute Stimmung erstmal einzustampfen indem er den Vorschlag macht, in drei Tagen zu dem geplanten Inselausflug nicht wie geplant mit dem Schnellboot sondern mit dem Bus zu fahren. Da er unsere Gruppe inzwischen auch gut genug kennen müsste, muss ihm klar sein, dass wir da nicht einer Meinung sind. Zum Glück wollen noch drei andere mit dem Boot fahren, so dass wir das jetzt wie vorgesehen machen und die Gruppe hat es auch komplett akzeptiert, nur Jörg scheint angefressen. Der Stimmung hat diese völlig überflüssige Diskussion nicht gut getan, beim Essen ist es recht still, was aber auch daran liegt, dass die Wanderer erschöpft sind. So gehen die ersten dann auch schon nach dem Essen ist Bett. Nach und nach verkrümeln sich die meisten, am Ende sitze ich mit Martin und Manfred allein da rum. Hm. Eigentlich habe ich auch keine Lust mehr und da es mir keine Herzensangelegenheit ist, den beiden um Mitternacht um den Hals zu fallen, oder irgendwem sonst von den paar Fremden, beschließe ich spontan, ebenfalls aufs Zimmer und ins Bett zu gehen. Um halb 12 bin ich bereits eingeschlafen....
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