Dienstag, 22. Dezember 2015

Honda



22.12.2015    Fahrt nach Honda

Wir starten nach dem Frühstück (das geht zwar heute etwas schneller, aber es gibt trotzdem wieder nur ein süßliches “Brötchen“ mit Butter und künstlicher Marmelade und Rührei. Ich kann es jetzt schon nicht mehr sehen und esse nur ein Häppchen um was im Magen zu haben) auf unsere Tagesfahrt nach Honda. Der Himmel ist strahlend blau und es ist bereits sehr warm. Zu Anfang schauen wir eine DVD („Columbia – Magica Salvaje“) über die Flora und Fauna in Kolumbien, ein sehr schöner Film. Ansonsten ist die Fahrt leider, was die Eindrücke angeht, sehr langweilig. Anders als in der Reisebeschreibung angepriesen, gab es weder schöne Aussichtspunkte noch irgendwelche tollen Obststände, an denen wir zwischendurch mal angehalten haben. Einmal halten wir dafür an einer Raststätte, weil Manfred heute Geburtstag hat und wir dort auf einen Kaffee und Kuchen eingeladen werden. Und dann, gegen 13.00 Uhr, machen wir einen kurzen Toilettenstopp. Als wir alle wieder im Bus sitzen und der Fahrer zurücksetzen muss, geht irgendwas an der Schaltung kaputt, was er reparieren muss. Also alle wieder raus und dann nutzen wir die Zeit und einige essen etwas, damit wir später nicht nochmal halten müssen.
Irgendwann wird die Landschaft dann doch viel schöner, grün bewachsene Berge, tiefe Täler, und wir schlängeln uns die Serpentinenstraße entlang. Um 16.30 Uhr sind wir dann im Hotel „Belle Epoche“ in Honda, haben 10 Minuten Zeit zum frisch machen und beginnen dann sofort mit unsrem Stadtrundgang durch Honda. Honda liegt 1900 Meter tiefer als Vila de Leyva und es ist richtig schwülwarm, so dass selbst mir der Schweiß runter läuft. Aber ich genieße es trotzdem, vor allem wenn ich höre, dass wir zu Hause nicht das beste Wetter haben. Der Rundgang dauert etwa 1 Stunde, das Städtchen hat seine besten Zeiten lange hinter sich, ist aber trotzdem sehenswert und interessant. Früher War das hier eine blühende Stadt, weil viele Güter über den Magdalena-Fluss transportiert wurden und Honda der bedeutendste Flusshafen des Landes war. Anschließend gehen wir gemeinsam essen. Es ist wieder sehr lecker und sehr günstig. Um halb neun sind wir wieder am Hotel, morgen ist wieder frühes Aufstehen angesagt. Im Zimmer ist es so warm, dass die beiden Ventilatoren auch nur ein laues Lüftchen bringen. 

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