Dienstag, 5. Januar 2016

Zurück

05.01.2015  Back to Germany

Es hat alles gut geklappt, und im Nachhinein ging es sogar einigermaßen schnell rum.
Nun hat der Alltag mich wieder. Wäsche waschen, Wohnung putzen, Toilettenpapier ins Klo werfen ... Zum Glück habe ich den Rest der Woche noch frei.

Mein Resümee: ich komme wieder!!!!

Montag, 4. Januar 2016

Rückreisemarathon

04.01.2015 Rückreise

Heute kann jeder so lange schlafen wie er will. Ich wache kurz vor acht auf und gehe direkt zum Frühstück. Später laufe ich dann erst in die Altstadt um noch ein wenig die Souvenirshops abzuklappern, finde aber nichts. Bei einem Strasenhändler erstehe ich nach einigem Handeln die Mitbringsel für meine Neffen. Damit habe ich alles und bummeln zurück und noch ein wenig durch Getsemani. Ein paar letzte Eindrücke dieser tollen Ecke, dann latsche ich  lustlos zum Hotel und packe den Rest zusammen.
Um 10.30 Uhr soll der Bus kommen, tatsächlich ist er um 10.50 Uhr da und bringt uns zum Flughafen nach Cartagena. Das Einckecken geht schnell und dann beginnt das Rumsitzen. 1 Stunde warten, dann 1 Stunde Flug nach Bogota, dort 2,5 Stunden warten, dann 11 Stunden Flug nach Madrid, dort wieder 5-6 Stunden warten, dann der letzte Flug nach Düsseldorf. Dort bin ich dann morgen Abend um 18.25 Uhr. Wenn alles gut geht! 

Sonntag, 3. Januar 2016

Isla de Rosaria



03.01.2016  Isla de Rosaria

Heute ist Strandtag. Mit dem Schnellboot fahren wir um 8.45 Uhr zur Isla de Rosaria. Die Fahrt macht Spaß und dauert etwa eine Stunde. Am Strand angekommen, müssen wir uns von dem Traum einer einsamen Karibikinsel verabschieden. Bereits jetzt tummeln sich hier tausende Menschen, der Strand und das Meer sind voll davon. Wir laufen dann etwa 20 Minuten, bis wir an einen etwas weniger frequentierten Strandabschnitt kommen. Voll ist es aber auch hier und es wird im Laufe des Tages immer voller. Heute ist Sonntag und außerdem haben die Kolumbianer Ferien. Jörg hatte an einem Strandrestaurant für uns vorbestellt, so dass wir Stühle im Schatten bereitgestellt bekommen und ich stürze mich erst mal ins (warme) Meer. Das ist schön türkisblau, aber überall landen Boote an oder es fahren Jetskis herum. Ich haue mich dann als einzige in die Sonne, schließlich will ich noch etwas Farbe bekommen! Allerdings muss ich dann irgendwann doch in den Schatten flüchte es ist sehr heiß. Zwischendurch gönne ich mir noch eine Fußreflexzonenmassage für umgerechnet nicht mal 6 €. Herrlich.
Um 13.00 Uhr gibt es Fisch, ganz frisch und sehr lecker. Ein Stündchen hängen wir dann noch etwas herum, bis wir wieder dorthin laufen müssen, wo das Boot uns am Vormittag rausgeschmissen hat. Um 16.00 Uhr sind wir zurück, und wir freuen uns alle auf die Dusche. Dort stelle ich dann fest, dass das mit der Farbe funktioniert hat, im Moment sieht es zwar noch ziemlich rot aus, aber morgen ist es braun. So soll es sein.
Um 18.15 Uhr gehen wir zum letzten gemeinsamen Abendessen. Wir essen in einem genialen italienischen Restaurant, eine halbe Ruine, Bäume wachsen im Innenhof in den Himmel, total urig und das Essen ist super lecker.  Noch ein Highlight in dieser großartigen Stadt. 



Samstag, 2. Januar 2016

Cartagena - Altstadt



02.01.2016  Cartagena

Das Frühstück nehmen wir heute auf der Dachterrasse des Hotels ein. Da ist hier mal wieder nicht ganz so flott voran geht startet  Stadtrundgang erst eine halbe Stunde später. Zuerst werden wir mit dem Bus auf den Cerro la Popa gebracht,  die größte Erhebung hier, von wo aus man einen tollen Blick über die Stadt hat.  Hier befindet sich außerdem ein kleines Kloster mit einem wunderschönen Klostergarten. Weiter geht es anschließend zum Castillo de San Felipe de Barajas, einer spanischen Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Hier laufen wir etwas herum und unser Stadtführer Artur, der mehr ein kleiner Schauspieler ist, erklärt uns eindrucksvoll, was sich hinter den Befestigungsmauern verbirgt, bzw. verborgen hat. Danach bringt uns der Bus in die Altstadt und den Rest machen wir per pedes. Es ist sehr sehr warm heute, bis zu 38 Grad. Ich finde es nicht schlimm, aber einige fangen schon an zu jammern.  Wir werden im Teil "San Diego" raus gelassen und gehen bis "Santo Domingo", schauen uns die Kathedrale Santa Caterina de Alejandria von innen und die Iglesia de San Pedro Clavar von außen an. Gegen Mittag ist der Rundgang vorbei und ich schlendere noch mit ein paar anderen durch die Gassen.  Ich finde diese Stadt herrlich, die auch als 'Perle der Karibik' bezeichnet wird und seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Sie wurde 1533 von dem spanischen Konquistador Pedro de Heredia gegründet.  Von hier aus startete dieser seine Raubzüge und raffte die Goldschätze der hier lebenden indigenen Völker zusammen. Heute wächst die Stadt rasant und an der natürlichen Bucht entstehen jede Menge neue Hochhäuser, was der Optik jedoch nicht schadet, wie ich finde, es sieht ein bisschen so aus wie Mini-Manhatten, und der Mischmasch aus Altstadt und Neuem macht die ganze Stadt noch faszinierender. Ich bin ein bisschen verliebt. 

Auf dem Rückweg holen wir uns eine Pizzaecke und dann entspanne ich zwei Stündchen auf dem Zimmer / der Terrasse.
Um 17 Uhr laufen wir gemeinsam zum Café del Mar. Das befindet sich direkt auf der westlichen Bastion der Stadtmauer neben verwitterten Kanonen.  Hier genießen wir den Sonnenuntergang bei einem Longdrink. Die Atmosphäre ist genial, ein bisschen erinnert es mich an die Milchbar auf Sylt, nur viel besser. Die Musik ist chillig, und dann spielt auch noch einer Live an einem Klavier Klassiker in Chillout Varianten.  Ich hätte die ganze Nacht hier sitzen können. Nur leider müssen wir irgendwann aufbrechen, weil wir ja noch Abendessen wollen. Hier teilt sich dann die Gruppe in zwei Teile,  wir finden einen schönen Platz und einen passenden Tisch. Hier werden wir dann gleich wieder mit einer tollen Streetperformance unterhalten, die Stimmung und alles drumherum ist so gut, dass mir das Herz blutet bei dem Gedanken, übermorgen abreisen zu müssen. Ich liebe diesen Ort! Das Essen kommt, nur nicht meins. Und als meines kommt, ist es das falsche und ich bin schon satt von einem Teil von Jörgs Pizza, so dass wir meine Bestellung canceln  Ich gehe noch mit Martin und Manfred zu meinem Platz von gestern, wir setzen ins mit einem Bier mitten rein und wie gestern ist es toll hier.
  
  

Freitag, 1. Januar 2016

Fahrt nach Cartagena



01.01.2016  Fahrt nach Cartagena
Wegen der unglaublich langen und ausgiebigen Silvesternacht wurde die Abfahrt heute erst für 10 Uhr angesetzt. Ich bin bereits schon um halb sieben wach und gehe zum Haupthaus um ins Internet zu gehen. Dann setze ich mich ein bisschen an den Strand, um anschließend schon einmal zu frühstücken. Die anderen trudeln nach und nach ein, und eigentlich hätten wir schon etwas früher losfahren können, allerdings brauchen die etwa anderthalb Stunden um unsere Rechnungen fertig zu machen. Das ist hier halt so. Irgendwann geht es dann los zu einem weiteren Fahrtag, diesmal nach Cartagena, unserer letzten Station.
Hier an der Karibikküste ist die Armut sichtbar größer als in den Landesteilen wo wir bisher waren - sogar größer als in den Slums von Bogota. Das hatte Jörg uns vorher schon erzählt. Bisher haben wir von der Armut nicht allzu viel mitbekommen, außer hin und wieder am Straßenrand schlafende zerlumpte Gestalt, aber die gibt es bei uns ja auch. Und bisher wusste ich auch nicht, wo ich die Sachen, die ich eigentlich nach und nach hier lassen wollte, abgeben sollte. Ich will ja auch niemanden beleidigen. Aber ich habe gestern im Hotel nachgefragt, und heute Morgen die Sachen bei den Mädels abgegeben, die  sich sehr gefreut haben.
Um 16 die Uhr kommen wir in Cartagena an, wir wohnen in einem netten kleinen Hotel  (Villa Colonial), was im Stadtteil Getsemani liegt, einem früheren Arbeiterviertel der Stadt. Dieses Viertel erinnert mich ein bisschen an Havanna in klein, viele abgeranzte Häuser, die ihre guten Tage lange hinter sich haben, aber trotzdem sehr viel Flair ausstrahlen.  Die Fassaden sind kunterbunt und aus jeder Ecke kommt Musik. Hier wohnen viele Einheimische der Mittelklasse und es gibt jede Menge Hostels. Ich laufe mit Martin ein Stündchen durch die Gassen und mag diese Ecke, dieses quirlige bunte Treiben auf Anhieb. 
  

Um 18 Uhr treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. Wir gehen in ein nettes Restaurant, das Jörg heute Nachmittag schon ausgekundschaftet hatte, und ich bestelle eine Meeresfrüchte-Casserole. Die ist zwar nicht so genial wie damals in Costa Rica, aber doch sehr lecker.  Alles dauert allerdings wieder ewig, so dass wir erst gegen halb neun da raus sind. Wir schlendern durch die gleichen Gassen wie heute Nachmittag, aber jetzt herrscht hier ein ganz buntes Treiben, die Straßen und Restaurants sind voll, auf einem Platz vor einer alten Kirche tummeln sich etliche Leute, sitzen dort mit einem Bier und ich finde die Stimmung einfach herrlich.  Ein Teil der Gruppe war schon vorgegangen, die wollen in eine kubanische Bar, da ist heute Livemusik. Ich habe weder noch genug Geld für den Eintritt noch Lust, irgendwo rein zu gehen.  Ein anderer Teil geht bereits zum Hotel, das Schweizer Pärchen setzt sich verständlicherweise ab und auf einmal stehe ich alleine da. Da ich noch nicht aufs Zimmer gehen will, gehe ich zurück zu dem Platz vor der Kirche, hole mir in dem Shop ein Bier und setze mich mitten rein und genieße die Stimmung.
Plötzlich ist an einer Straßengabelung was los, einige Streetdancer geben ihr Können zum Besten, richtig cool. Die Taxen, die nicht weiter kommen, hupen, aber es interessiert niemandem,  selbst die Polizei fährt vorbei, ohne eine Reaktion. Das geht ein paar Minuten so, dann geht der normale Betrieb weiter. Inzwischen krabbelt ein kleiner Junge halb auf mir rum. Und ich ärgere mich ein weiteres Mal, dass ich nicht mehr Spanisch spreche, es wäre hier wahrscheinlich leicht, mir irgendwem ins Gespräch zu kommen. Als der kleine Junge anfängt, mich ziemlich fest zu kneifen und zu beißen, und die (ziemlich junge) Mutter überhaupt keine Reaktion zeigt, laufe ich noch ein bisschen herum, bis ich mich dann auf den Weg zum Hotel mache, was nicht weit entfernt ist. Ich setze mich noch ein wenig auf die Terrasse, schreibe, und genieße den schönen warmen Abend.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Tayrona - Faulenzen und Silvester



30.12.2015 Tayrona-Nationalpark – Abhängen

Ich kann heute ausschlafen, bin aber trotzdem schon um halb sieben auf. Ich organisiere noch meine Fotos, dann gehe ich zum Frühstück.  Ganz allein, bzw. leistet mir ein süßes Kätzchen Gesellschaft.  Ich telefoniere mit meiner Schwester und meiner Freundin, gehe kurz aufs Zimmer und bummel dann zum Strand. Hier muss ich leider eine kleine Enttäuschung hinnehmen, denn mein eigentlicher Plan, einfach den Strand entlang zu laufen stellt sich als nicht machbar heraus.  Das Meer ist sehr aufgewühlt und überspült den schmalen Strand, der stellenweise voller mittelgroßer Steine ist. Ich setze mich dann eine Weile einfach an den Ministrand vom Hotel und genieße den Klang der Wellen. Schön. Allerdings ist es erst 8.00 Uhr und ich beginne zu zweifeln, ob das eine gute Idee war, im Hotel zu bleiben....
Als ich zurück komme, sitzen schon andere Hiergebliebene beim Frühstück, ich trinke noch einen Kaffee und laufe dann zu den Naturpools. Diese sind enttäuschend, zum einen gibt es derzeit natürlich wenig Wasser, aber auch sonst sind sie nicht so spektakulär schön wie angepriesen.  Und weiter laufen kann man da auch nicht.
Um halb elf laufe ich den Trampelpfad neben unserem Haus hoch, komme nach einer Weile an einigen Soldaten vorbei  (die hatten wir vorher schon da hoch gehen sehen und haben hier offensichtlich eine kleine Stellung,  denn Wäsche hängt zwischen den Bäumen und sogar zwei Schweine laufen da rum) und dann zu einem herrlichen Aussichtspunkt.  Dort bleibe ich eine Weile sitzen und genieße den Ausblick. Leider ist es heute sehr bedeckt, blauer Himmel ist nicht zu sehen. Ich laufe noch ein Stück weiter hoch,  aber irgendwann ist der Weg schon etwas zugewuchert, deshalb drehe ich lieber wieder um. Anschließend gehe ich nochmal zum Strand, aber viel weiter als heute morgen geht es auch jetzt nicht. Anschließend setze ich mich bei den Naturbecken auf einen großen Stein, höre das Plätschern des Wassers und das Zirpen irgendwelcher Vögel und warte drauf dass ein Jaguar vorbei spaziert. Tiere gibt es hier leider nicht zu sehen, ein paar Coolibris, aber das wars dann auch schon. Bis zum bestellten Mittagessen um 13 Uhr liege ich in der Hängematte, dann gibt's irgendeine gesunde Suppe und Lulu-Saft. Anschließend verziehe ich mich wieder in die Hängematte und döse vor mich hin. Die Zeit vergeht heute Nachmittag trotz faulenzen schneller als heute vormittag, vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich jetzt auf das rumhängen einlassen kann, heute morgen war ich in Gedanken doch zu sehr bei der verpassten Wanderung. Später am Nachmittag gehe ich nochmal zum Meer. Die graue Farbe des Himmels ist fast die des Wassers, die beiden trennt nur eine dunklere Linie am Horizont, und die Brandung tost immer noch recht laut, dass man manchmal denkt, es gewittert.


 
  

Silvesterabend
Das Essen ist heute erst für 20.30 Uhr vorgesehen. Wegen Silvester! Eine Stunde vorher versammelt sich die Gruppe nach und nach an der Bar. Und dann schafft es Jörg tatsächlich, die recht gute Stimmung erstmal einzustampfen indem er den Vorschlag macht, in drei Tagen zu dem geplanten Inselausflug nicht wie geplant mit dem Schnellboot sondern mit dem Bus zu fahren. Da er unsere Gruppe inzwischen auch gut genug kennen müsste, muss ihm klar sein, dass wir da nicht einer Meinung sind. Zum Glück wollen noch drei andere mit dem Boot fahren, so dass wir das jetzt wie vorgesehen machen und die Gruppe hat es auch komplett akzeptiert, nur Jörg scheint angefressen. Der Stimmung hat diese völlig überflüssige Diskussion nicht gut getan, beim Essen ist es recht still, was aber auch daran liegt, dass die  Wanderer erschöpft sind. So gehen die ersten dann auch schon nach dem Essen ist Bett. Nach und nach verkrümeln sich die meisten,  am Ende sitze ich mit Martin und Manfred allein da rum. Hm. Eigentlich habe ich auch keine Lust mehr und da es mir keine Herzensangelegenheit ist, den beiden um Mitternacht um den Hals zu fallen, oder irgendwem sonst von den paar Fremden, beschließe ich spontan, ebenfalls aufs Zimmer und ins Bett zu gehen.  Um halb 12 bin ich bereits eingeschlafen....

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Santa Marta

Der Wecker klingelt um 4.40 Uhr, es gibt noch Kaffee, Ananas und Zwieback, dann geht es um 5.30 Uhr los zum Flughafen nach Pereira. Dort kommen wir um halb 8 an und stellen uns direkt zum einchecken an, bzw. sind wir die einzigen am Schalter. Jörg diskutiert dann ewig mit dem Mann am Schalter, um uns dann mitteilen zu müssen, dass wir zu spät dran sind und nicht mehr einchecken können. Der Flieger geht um 7.50 Uhr,  so dass es keine kolumbianische Nickeligkeit ist, sondern wir schlicht und einfach zu spät los gefahren sind. Jörg parkt uns dann erstmal irgendwo und kümmert sich um einen Alternativflug, immerhin müssen wir ja auch noch in Bogota den Anschlussflug bekommen! Irgendwie funktioniert es jedenfalls und um 9.10 Uhr hebt unser Flieger ab, der keine Stunde nach Bogota braucht. Dort müssen wir erst noch unser Gepäck holen und neu aufgeben, bis wir endlich mal auf Futtersuche gehen können (wir haben ja noch gar nicht gefrühstückt! ). Ich besorge mir ein super leckeres Sandwich beim Subway. Ein bisschen Wartezeit haben wir noch,  aber um 12.10 Uhr geht's planmäßig in die Luft nach Santa Marta.

  
In Santa Marta sind wir gegen 14 Uhr und nachdem wir viermal im Kreis geflogen sind, landen wir auf der kurzen Bahn direkt parallel zum Meer. Nachdem alle die Koffer haben, werden wir von der örtlichen Reiseleiterin abgeholt und fahren mit dem Bus in die Stadt, wo wir noch eine Stadtführung haben. Santa Marta ist sicherlich eine interessante Stadt, die älteste spanische Siedlung in Kolumbien  und aufgrund der geografischen einzigartig. Direkt hinter dem Meer erstreckt sich die Gebirgskette Sierra Nevada de Santa Marta, so dass man hier auf innerhalb von 40 km einen Höhenunterschied von 2 Meter über Meeresspiegel bis zu 5750 Metern hat.
Santa Marta ist eine schnell wachsende Stadt, überall wird neu gebaut und sie lebt überwiegend vom Tourismus. Es ist hier furchtbar voll, links und rechts der Straße ein Stand neben dem anderen,  viele viele Leute und der Verkehr stockt. Es nervt eigentlich nur und alle wollen nur noch eins: ins Hotel. Da kommen wir dann such irgendwann endlich an, ich bin das sitzen so leid und habe mich während der Busfahrt schon fast entschieden, morgen auf die Wanderung, auf die ich mich eigentlich sehr gefreut hatte, zu verzichten.  Und als ich dann mein super schönes Zimmer sehe, in einem etwas zurück gelegenen Haus aus Holz, riesig groß und ganz modern, mit einer großen Fensterfront in den Wald.  Ein Traum!  Ich bleibe morgen hier und werde auf eigene Faust etwas durch die Gegend laufen.
Um 19.30 Uhr gibt es Abendessen, es gibt leckeren Fisch  (Robano) und wir sitzen nett zusammen.  Trotzdem freue ich mich morgen auf meine Auszeit. Gut möglich, dass ich bei der Wanderung morgen etwas verpasse, aber ich habe auch das dringende Bedürfnis, mal Abstand von der Gruppe zu haben.