02.01.2016 Cartagena
Das
Frühstück nehmen wir heute auf der Dachterrasse des Hotels ein. Da ist hier mal
wieder nicht ganz so flott voran geht startet Stadtrundgang erst eine
halbe Stunde später. Zuerst werden wir mit dem Bus auf den Cerro la Popa
gebracht, die größte Erhebung hier, von wo aus man einen tollen Blick
über die Stadt hat. Hier befindet sich außerdem ein kleines Kloster mit
einem wunderschönen Klostergarten. Weiter geht es anschließend zum
Castillo de San Felipe de Barajas, einer spanischen Festungsanlage aus dem 17.
Jahrhundert. Hier laufen wir etwas herum und unser Stadtführer Artur, der
mehr ein kleiner Schauspieler ist, erklärt uns eindrucksvoll, was sich hinter
den Befestigungsmauern verbirgt, bzw. verborgen hat. Danach bringt uns der Bus in die Altstadt und
den Rest machen wir per pedes. Es ist sehr sehr warm heute, bis zu 38 Grad. Ich
finde es nicht schlimm, aber einige fangen schon an zu jammern. Wir
werden im Teil "San Diego" raus gelassen und gehen bis "Santo Domingo",
schauen uns die Kathedrale Santa Caterina de Alejandria von innen und die Iglesia de San
Pedro Clavar von außen an. Gegen Mittag ist der Rundgang vorbei und ich schlendere
noch mit ein paar anderen durch die Gassen. Ich finde diese Stadt
herrlich, die auch als 'Perle der Karibik' bezeichnet wird und seit 1984
UNESCO-Weltkulturerbe ist. Sie wurde 1533 von dem spanischen Konquistador Pedro
de Heredia gegründet. Von hier aus startete dieser seine Raubzüge und raffte
die Goldschätze der hier lebenden indigenen Völker zusammen. Heute wächst die
Stadt rasant und an der natürlichen Bucht entstehen jede Menge neue Hochhäuser,
was der Optik jedoch nicht schadet, wie ich finde, es sieht ein bisschen so aus wie
Mini-Manhatten, und der Mischmasch aus Altstadt und Neuem macht die ganze Stadt
noch faszinierender. Ich bin ein bisschen verliebt.
Auf dem Rückweg holen wir uns eine Pizzaecke und dann entspanne ich zwei Stündchen auf dem Zimmer / der Terrasse.
Auf dem Rückweg holen wir uns eine Pizzaecke und dann entspanne ich zwei Stündchen auf dem Zimmer / der Terrasse.
Um
17 Uhr laufen wir gemeinsam zum Café del Mar. Das befindet sich direkt auf der
westlichen Bastion der Stadtmauer neben verwitterten Kanonen. Hier
genießen wir den Sonnenuntergang bei einem Longdrink. Die Atmosphäre ist
genial, ein bisschen erinnert es mich an die Milchbar auf Sylt, nur viel
besser. Die Musik ist chillig, und dann spielt auch noch einer Live an einem
Klavier Klassiker in Chillout Varianten. Ich hätte die ganze Nacht hier
sitzen können. Nur leider müssen wir irgendwann aufbrechen, weil wir ja noch
Abendessen wollen. Hier teilt sich dann die Gruppe in zwei Teile, wir finden
einen schönen Platz und einen passenden Tisch. Hier werden wir dann gleich
wieder mit einer tollen Streetperformance unterhalten, die Stimmung und alles
drumherum ist so gut, dass mir das Herz blutet bei dem Gedanken, übermorgen
abreisen zu müssen. Ich liebe diesen Ort! Das Essen kommt, nur nicht meins. Und
als meines kommt, ist es das falsche und ich bin schon satt von einem Teil von
Jörgs Pizza, so dass wir meine Bestellung canceln Ich
gehe noch mit Martin und Manfred zu meinem Platz von gestern, wir setzen ins
mit einem Bier mitten rein und wie gestern ist es toll hier.

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